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Sie wählen nicht, weil...

Ich, will zum letzten mal, mein Beitrag...

Ich, will zum letzten mal, mein Beitrag zur Bundestagswahl anderen zugänglich machen.

Mein Beitrag zur Wahl 2005.

Der Unterhaltungswert unserer Politgrößen.

Da unseren politischen Vertretern jeder Sinn für eine Politik die uns weiterhilft
abhanden gekommen ist, beurteile ich die Parteien und ihre Vertreter nach ihrem Unterhaltungswert.

Das größte Potential bieten die Grünen.
Da ist ihr Gottvater der Joschka, leicht beschädigt, da er auch Förderer der
Prostitution , Menschenhandel und Bildung von kriminellen Vereinigungen
ist.
Aber er hat ja Übung, im Umgang mit den Staatsgewalten. Heute kann er mit einem Ministererlass das Gesetz umgehen. Früher musste er noch selbst Hand anlegen und Polizisten verprügeln.
Dem Rezzo, dem ist schön zu zuhören, eine immer leicht verschwommene Aussprache, man könnte meinen, das Glas ist zu tief wo er hineingeschaut hat.
Dann seine Bemühungen, das Bonusmeilenkonto durch Abfliegen in der ersten
Klase in Richtung Bangkok in Ordnung zu bringen.
Das hat schon einen gewissen Unterhaltungswert, zumal uns von jenen erzählt und versichert wird, man gehe nachhaltig mit der Energie um.
Dann haben sie den Metzger in die zweite Reihe versteckt, der war zu viel Realo.
Da ist die Roth, da weint man mit, wen man sie nur hört.
Die Dame, muss in Heimatfilmen, ihr Talent vermarkten.
Der Gehilfe Volmers hat ein gutes Herz. Er hat, unserem Alleinunterhalter
Fischer bei Ausführung der grünen Liberalisierung der Reisefreiheit schön und selbstlos aus reiner Lehre der Multikulti Kultur geholfen. Ein selbstloser Mensch.
Der Tritin, humorlos, da gibts nichts Unterhaltsames, der steigert nicht die Lust Da ist der Ströbele. ein netter humorloser aber gradliniger Mensch und nichts, kann ihn vom Pfad der Tugend abbringen.
Wenn die Grünen, Frau Künast verstecken, könnte Freude aufkommen.

Der Unterhaltungswert unser Sozialen hat auch einiges zu bieten.
Der Schröder, der hat einen Freifahrtschein für Versprechungen die nicht gehalten werden müssen. Die Aussage in der ersten Runde seiner Regentschaft: Ich werde die Menge der Arbeitslosen um die Hälfte absenken. Er hat in der ersten Hälfte nur Fehlerbeseitigung betrieben! Man darf nicht vergessen es waren nur Fehler die er und seine Minister in der Übungszeit gemacht haben.
Sein Verbrauch an Mitarbeitern ist beachtlich. Das zeugt von einem guten Arbeitsklima,
Alle wollen mal mit ihm.
Das hat er mit Fischer gemeinsam, die beiden können alleine einen Standesbeamten beschäftigen.
Da ist auch der Stolpe, der hat in DDR- Zeiten einen guten Draht zu seinem Herrn gehabt.
Der Draht ist nicht mehr vorhanden.. Bei der Verwirklichung der Maut war er von allen guten Geistern verlassen. Der IM. Sekretär, der war nicht zur Stelle.
Dann gibts den Müntefering, der Münschhausen so ähnelt. Da gibts auch ein Gerichtsurteil was diese bestätigt.
Dieser hat die Fähigkeit eine Niederlage in einen Sieg hin zu reden.
Der Wirtschaftsminister Müller hebelt Kartellamtsbeschlüsse aus, um später bei seinem neuen Arbeitgeber sich nicht mit dem Kartellamt plagen zu müssen.

Die CDU schmälert ihren Unterhaltungswert.
Da haben sie den Mayer in die Bedeutungslosigkeit verdammt, nur wegen ein paar Euro.
De Bierdeckelbuchhalter Merz, gab selbst auf und die mit der Prinzenfrisur, bei der guck ich weg.
Der Norbert, der behauptet, meine Rente sei sicher ist auch nur noch in der Werbung zu sehen.
Der Wulf aus Niedersachsen, dass ist einer, da kann och Frau Ulla Schmidt unsere Gesundbeterin, was lernen. Der streicht den Blinden das Blindengeld
Das ist unauffällig, das merkt keiner die Blinden sehen ja nicht, was ihnen fehlt.

Bei den Jungliberalen da kann man die neue Realität bestaunen.
Der Vorsitzende hat mit einem Satz den Weg gewiesen, wie die Rente gesichert werden kann.
Ihr Rentner, gebt, den Löffel ab, und der Rentenbeitrag sinkt ins Bodenlose
Das ist Politik! wirklichkeitsnah.
Dann der ewige Abiturient Westerwelle. Der ist nur ein Plappermaul. Da kommt nichts als warme Luft, noch nicht einmal heiße.

Die CSU hätte ich fast vergessen. Der Stoiber ein gestandenes Mannsbild, aber nur in Bayern, bei uns da wird nur mit Urlauten wie äh uuh, der Satz angefangen und beendet.
Der muss sich ja nicht anstrengen, denn das kleine Bergvölkchen am Fuß der Alpen, lässt in dem Unterhaltungswert, keinen Wettbewerb zu.
Es muss nicht neu gewählt werden, es wird sich nichts ändern, es wird nur noch teurer.
Und der Unterhaltungswert steigt auch nicht.

geschrieben: 10.09.05, 12:36 | Eintrag einem Freund mailen | sollte gelöscht werden?

Kommentare

der grammatikator antwortet: wenn du in der Schule besser aufgepasst hättest, würde dein "unterhaltsamer" Beitrag beim Lesen nicht so weh tun. Das betrifft sowohl die Interpunktion (das war das Thema mit den Punkten und Kommas...) als auch den Inhalt. Darf hier wirklich jeder seinen geistigen Dünnschiss ablassen??? Ich erspare mir die Korrektur des Beitrages, da diese länger wäre als er selbst.

RETTET DEM DATIV !!!

geschrieben: 10.09.2005, 15:40 | sollte gelöscht werden?

conrad antwortet: ... und wieder ein Blockwart und Oberlehrer ... das scheint ein echter Expansionsmarkt in Deutschland zu sein: Besserwisser haben wir echt an jeder Ecke.

geschrieben: 10.09.2005, 16:54 | sollte gelöscht werden?

Ema antwortet: Und wieder ein Fall, der meiner Meinung nach am besten die derzeitige Problematik unserer lieben bundespolitischen Situation beschreibt!

Einer leistet einen Beitrag(wenn auch nicht unbedingt sinnvoll an dieser stelle, aber es geht nur ums Prinzip) und jemand anderes(nennen wir ihn mal "die andere Partei") sieht es nicht als seine Aufgabe an aus dem "Unproduktiven" etwas "produktives", also Verwendbares(wahlweise auch "sinnvolles") zu machen, sondern einfach nur !gegen! die "fungierende Partei" zu schießen.

Ich möchte mit diesem Beitrag(mehr oder weniger sinnvoll) keineswegs auf die Vorgehensweise einer bestimmten Partei hinweisen, sondern einfach nur ein kleines Krümelchen des "Problem-Kuchens" darlegen, an dem wir alle naschen müssen.

PS: Bitte um Verzeihung für evt. fehlgeschlagene Interpunktion...

PPS: Wenn sich jetzt noch bitte jemand erbarmen möchte auch meinen Kommentar in absolut argumentativ-schwachsinnger Weise zu bemengeln, dann wüssten alle, was gemeint ist!

(Thx an Conrad für die Feststellung)

MfG Besser-Nichts-Sagen

geschrieben: 10.09.2005, 20:04 | sollte gelöscht werden?

Kanalratte antwortet: Mal wieder Rattenzeit. Guten abend allerseits!
@ Ema. Super! Danke für die schon lange notwendige Wortschöpfung, genau zugeschnitten auf dieses, unser Land. Ich bin dafür, das Wort "bemengeln" als absolut Definitives für "bemängeln" einzuführen. Abgeleitet von Mengele, Verb: mengeln. Jetzt übertragen auf die staatstragenden Verwaltungsorgane wie Regierungspräsidien oder Finanzverwaltungen oder Sozialgerichte und Verwaltungsgerichte: knappe Anwort auf so gut wie alle Einwände, Eingaben, Klagen usw: wir haben ihre .... bemengelt. Das wär´s doch, der ehrliche Umgang mit dem Bürger und die für den Bürger gläserne Verwaltung, Politik und Justiz! Jeder weiss in Zukunft sofort, woran er ist. Ein Bescheid mit einer Bemängelung lässt noch irgend eine Hoffnung auf einen möglichen Ausgleich, Vernunft......... Und wie kriegt man die Mengel los: der threaderöffner sagt es ja: indem man alle Unterhaltungswerte aus der Politik entfernt! Ungültig wählen.

geschrieben: 10.09.2005, 22:07 | sollte gelöscht werden?

Wahlzettel-Schmierer antwortet: Mein Eindruck ist einfach, dass der erste Kommentator dieses Beitrages möglicherweise noch nie in einem Kabarett war, schon garnicht in einem politischen.
Gelle, grammatikator ?

geschrieben: 11.09.2005, 08:21 | sollte gelöscht werden?

oberlehrerin an conrad antwortet: beschreiben Sie Ihre eigene Funktion?

@ Ema

Das haben Sie sehr schön formuliert *schmunzelt*, aber ob einer der Anwesenden das auch verstanden hat??????

geschrieben: 11.09.2005, 09:40 | sollte gelöscht werden?

conrad antwortet: 'Funktion' ? Funktion von x oder was?
Meine Funktion von x könnte es schon sein, Quadratschädeln ihre snobistisch-konservative Wurzel zu zu ziehen, um hypertonisch-anmaßende Pseudo-Potenzen mal auszuklammern und bildungsarrogante Besserwisser voll auf die y-Achse zu hauen, damit ihre Rechnung auch mal nicht aufgeht.

Sie haben nichts verstanden.
5.
Setzen.

geschrieben: 11.09.2005, 10:20 | sollte gelöscht werden?

conrad antwortet: ...streiche einmal 'zu'....

geschrieben: 11.09.2005, 10:21 | sollte gelöscht werden?

oberlehrerin an conrad antwortet: bei Ihrer mathematischen Darstellung haben Sie folgendes unberücksichtigt gelassen:

Das Radizieren von Potenzen läßt sich vereinfachen, wenn Wurzel- und Potenz-exponent einen gemeinsamen Teiler haben.

6 = durchgefallen

geschrieben: 11.09.2005, 10:52 | sollte gelöscht werden?

conrad antwortet: Berechnung durchzuführen ist EINE Sache, denken können eine ANDERE.
q.e.d.
Sie sind genau die Art von Oberlehrer(in), die für unsere Misere mitverantwortlich ist. Im Übrigen gehn Sie doch mal bitte ein Stück zur Seite, Sie stehen auf Ihrem Humor. Oder haben Sie keinen? Das würde ja einiges erklären.

geschrieben: 11.09.2005, 11:04 | sollte gelöscht werden?

Spötter antwortet: @Conrad: Haben Sie eigentlich auch noch andere Talente als verblödete Kommentare abzugeben? Dass jemand nicht Rechnen kann, gehört heutzutage leider schon zum guten Ton (als Generalist, als der sie sich ja sehen, überlässt man das ja anderen), aber dann noch als der verbissenste aller Schreiber hier jemanden mangelnden Humors zu bezichtigen! Tststs - da ist ja PV noch spaßiger als Sie.

geschrieben: 11.09.2005, 11:18 | sollte gelöscht werden?

oberlehrerin antwortet: .......lacht gemeinsam mit @Spötter

;-o))

geschrieben: 11.09.2005, 11:31 | sollte gelöscht werden?

conrad antwortet: ... muß Sie ja MÄCHTIG wurmen...
*LOL*
Danke für Ihren konstruktiven Beitrag.

geschrieben: 11.09.2005, 11:31 | sollte gelöscht werden?

kuhno antwortet: ema und conrad haben eindeutig Recht, zuviele Spinner und Oberlehrer, so wird das nie was.

geschrieben: 11.09.2005, 11:55 | sollte gelöscht werden?

Ema antwortet: So, jetzt kann ich mich auch nochmals zu Wort melden und resümierend nur nochmal auf das hinweisen, was ich mit meinem vorangegangenen Kommentar, mehr oder weniger klar, ausdrücken wollte!

"Nur dem andern eins auswischen"

Aber vielleicht denk ich nur anders...oder die anderen denken anders?!

Naja hier noch ein kurzer Erklärungsversuch, der negativen Argumentation bezüglich:

Womöglich ist es einigen, vorallem vielleicht denen, die immer alles "in den Dreck" ziehen müssen, aufgefallen, dass es sich als wesentlich einfacher erweist "contra", anstatt "pro" zu argumentieren und da einige das Thema "Argumentieren" in der Schule wohl versäumt haben...vielleicht auch einige unserer Herrn Politiker...beschränken sie sich wohl gerne auf die simplere Methode.

__________________________________

Wer Rechtschreibfehler oder nen Zusammenhang findet darf sie/ihn übrigens behalten. Bin ja nicht geizig...

geschrieben: 11.09.2005, 15:45 | sollte gelöscht werden?

thomas antwortet: Die einzigste Chance als Bürger seine Stimme für etwas nicht einzusetzen ist eine Schande. Kein Wunder dass sich so wenig ändert. Wer nicht wählen geht der prostituiert sich für alles was kommen kann. Wie kann man so gleichgültig sein?
Nicht-Wähler sollten ihr Spiel mal weiter fortsetzen und sich darüber Gedanken machen was passiert wenn die Zahl der Nicht-Wähler steigt..und steigt.. und steigt usw. Wo solls denn hin? Was wollt ihr? Wäre der Frieden auch egal, oder kann man sich wenigstens dafür einsetzen?

Denkt darüber nach. Noch ist Zeit.

geschrieben: 11.09.2005, 18:12 | sollte gelöscht werden?

max antwortet: thomas, das ist doch wohl nicht dein Ernst? Wählen bedeutet keine Chance. Wenn ja, würde ich gerne mal wissen wo ich die letzten Wahlen meine Kreuzchen hätte machen müssen, damit die Arbeitslosenzahlen runtergehen (z.B.). Hast Du keine Antwort drauf? Also, wo genau ist denn da die Chance??

geschrieben: 11.09.2005, 18:20 | sollte gelöscht werden?

thomas antwortet: Wenn Wahlen keine Chancen sind, wo liegen denn dann die Chancen wenn man nicht wählt? Wo andere ihr Kreuz machen soll ich ihnen sagen? Also man kann sich die Programme der Parteien ruhig mal durchlesen. Ein bisschen Mühe muss man sich da schon geben.

geschrieben: 11.09.2005, 18:31 | sollte gelöscht werden?

Ema antwortet: @ thomas und max

Hier tritt mal wieder die alles entscheidente Diskussion dieses Forums auf: Wählen oder nicht? und warum (nicht)?

Diese frage wird sich wohl niemals klären, da beides eine sinnvolle und eine schwachsinnige Seite hat.
Einerseits die Verschwendung einer wertvollen Stimmer, anderseits die Bestätigung des fehlgeschlagenen Systems. Als Lösung kann beides nicht fungieren.

Auf die alles eintscheidende Idee warten wahrscheinlich alle interessierten Besucher dieses Forums.(Finde ich übrigens eine gute Sache, weil hier endlich mal Gedanken soweit wie möglich zu ende gedacht und analysiert werden können. zumindest in sachlichen threads)

MfG Wer-Wie-Was

geschrieben: 11.09.2005, 23:24 | sollte gelöscht werden?

Kanalratte antwortet: @ Ema
Danke. Ich bin weder geizig und noch grosszügig. Ich rede nicht um des Redens willens und behalte es gerne als nicht gesagt für mich. Bleibt die Feststellung für mich aufgrund meiner Erfahrung. Wenn man sich nirgends engagiert für nichts und niemanden, weil man das Werkzeug nicht hat oder nicht will, dann wird es nicht zu solchen Feststellungen kommen. Ganz einfach. Weiterhin angenehme Reise und da es schon spät ist: eine gute Nacht mit einem schönen Traum!

geschrieben: 12.09.2005, 00:49 | sollte gelöscht werden?

pV antwortet: Es geht doch vielmehr um die rechtsräumliche Umsetzung unserer Grundrechte. Niemand darf zur Zwangsarbeit zugunsten von Privatpersonen vorgesehen werden. Der Rechtsraum hat den Nutzen des gesamten Souveräns zu bezwecken, der damit Subjekt, also Zweck seiner Wertschöpfung ist.
Unmittelbar daraus resultiert der Handlungsauftrag an eine für Nichteigner userzentrierte aktive Wertschöpfungspolitik. Eine sog. "aktive Arbeitsmarktpolitik" ("Arbeitsmarkt" ist das Lehnswesen des mod. Feudalismus) hingegen ist grundrechtswidrig und resultiert damit in politischer Verfolgung.
Nichteigner benötigen userzentriert vernetzungsoptimierte high tech Konglomerate mit der Managementvorgabe des user value - damit rasant zunehmende Rationalisierungseffizienz auf immer breiter gestreute Schultern verteilt werden kann.
Sog. soziale Gerechtigkeit ist die leistungsgerechte Verteilung individuell mental leistungsadäquat erwirtschafteter Wertschöpfung. Die high tech stammt zu 99.9 % von Nichteignern und ist von ihnen zu nutzen. Niemand darf zum Kostenfaktor seiner Wertschöpfung erklärt und damit auch nicht gegen Maschinen ausgespielt werden.

geschrieben: 12.09.2005, 08:15 | sollte gelöscht werden?

max antwortet: ema, eine sinnvolle Seite des Wählens kann ich nur sehen, wenn das Wählen auch einen Effekt hat, den die Wähler steuern können (ich meine, noch einen weiteren Effekt außer der Sitzverteilung unter den Parteien). Dem ist aber nicht so. Die Parteien machen eh was sie wollen (zusammen mit den anderen Lobby-Gruppen). Warum sollen wir ihnen dann noch hinterherlaufen, immer im gleichen Trott? Ich kann nicht begreifen, warum in diesem Lande kein Lerneffekt eintritt. Und Du siehst ja selbst, wie hier rumgegiftet wird. Da ist immer ein Teil der Menschen heftigst NICHT daran interessiert, daß sich was ändert. Da sich der Mensch immer zu seinem eigenen Vorteil verhält, müßte man sich also fragen: was haben Menschen für einen Vorteil davon, wenn sich nichts an unseren Wahlmöglichkeiten oder unseren Kontrollmöglichkeiten der uns vertretenden Instanzen ändert, wenn wir einfach wieder alle zur Wahl gehen und die Parteien abnicken? Es kann doch nur so sein, daß die Menschen, die das beibehalten wollen, bei mehr Kontrolle durch die Allgemeinheit etwas verlieren würden... wenn Sie für die Mehrheit das Beste wollten, hätten Sie aber nichts zu verlieren, im Gegenteil...
Schönen Tag!

geschrieben: 12.09.2005, 11:25 | sollte gelöscht werden?

wayne antwortet: also alle nichtwähler die ich kenne, regen sich immer herrlich über die politik auf, aber wer nicht wählt darf sich auch nicht aufregen,ganz einfach.

und wen ihr meint es ist imer alle schei*e an der üpolitik, dann gründet ne partei, macht gescheite vorschläge die auch finanzierbar sind, und schon werdet ihr gewählt und könt uns aus dem schlamassel raushelfen.

geschrieben: 12.09.2005, 13:06 | sollte gelöscht werden?

faxen dicke antwortet: @wayne
Wie schon vorgeschlagen: Lasst dieses Forum bestehen mit anderem Titel:
"Ich habe dieses Chaos auch gewählt, weil....."

geschrieben: 12.09.2005, 13:21 | sollte gelöscht werden?

max antwortet: @ wayne:
"also alle nichtwähler die ich kenne, regen sich immer herrlich über die politik auf, aber wer nicht wählt darf sich auch nicht aufregen,ganz einfach."
Sind wir wieder an der Stelle, wo Nichtwähler keine Demokratie verdient haben und ab nach Nordkorea sollen? Und was ist, wenn man jahrelang vorher gewählt hat und es wurde nichts besser? Ich frage mich ja, warum die Wähler die Sie kennen, sich NICHT aufregen? Demzufolge kann es ja alles nicht so schlimm sein?

geschrieben: 12.09.2005, 13:42 | sollte gelöscht werden?

Elljott antwortet: Es gibt eben offensichtlich den Unterschied zwischen Nichtwählern und Wählern, dass die Ersteren bereits jeden Glauben ans System verloren haben, dies zelebrieren oder zumindest lautstark und wiederholt vortragen und den Letzteren, die der Meinung sind, dass noch was zu retten ist. Dieser Optimismus bedeutet ja nicht die Uneinsichtigkeit bezüglich der klar für jeden erkennbaren Misstände seitens der Wähler.

Fraglich ist nur, was konkret die Nichtwähler als Ziel haben. Da ist nur Nebel - nichts zeichnet sich ab. Und da kann ich jeden Wähler (neben mir) verstehen, der dann fragt "Ja was wollt ihr denn eigentlich?"
Irgendwie muss ich schmunzeln - im Alltag wird gemeckert,gemotzt aber immer geschluckt. Aber an der Wahlurne werden plötzlich alle zu Rebellen und geben es dem Apparat so richtig - in dem sie verweigern.

Ich respektiere jeden, der für seine Ziele eintritt. Politiker wollen Geld verdienen und Macht auf sich konzentrieren. Dafür setzen sie sich ein. Das Gesammtergebnis ist dabei zur Zeit eben nur für den Politiker gut.

Der Nichtwähler hingegen hat sicher auch irgendwelche Ziele. Aber er benennt sie nicht UND er tritt auch nicht aktiv FÜR sie ein - er verweigert sich nur den Zielen anderer, wodurch er sie aber nicht effektiv beeinflusst. Dazu tritt der Politiker zu engagiert für SEINE Ziele (Geld/Machterhalt ) ein.

Wer eine gegenteilige Meinung belegen kann, der äußere sich bitte...

mfg
elljott

geschrieben: 12.09.2005, 15:46 | sollte gelöscht werden?

Michael Laudahn antwortet:
Elljott: Auf den punkt gebracht, obwohl ich mich selber getroffen fühlen muss. Ich bin dennoch überzeugt: Man (das sind du und ich und andere interessierte) könnte eine strategie entwickeln, die unter ausnutzung der schwächen des systems langsam aber sicher die wende herbeiführen könnte. Wie das im einzelnen zu tun wäre, darüber muss konstruktiv geredet werden - und am besten persönlich. Zurück an dich.

geschrieben: 12.09.2005, 15:57 | sollte gelöscht werden?

Elljott antwortet: Dazu müssen aber grundsätzliche Entscheidungen getroffen werden und vor allem eine Menge an Usus gewordenen (auch gesellschaftlichen) Regeln über Bord geworfen werden. Aber welche? Der ZWINGEND erforderliche nächste Schritt ist die Klärung, wie können besserfunktionierende Ersatzregelungen - oder besser natürlichere, selbstregulierende und damit effizientere Systembausteine gefunden und installiert werden? Das ist eine gewaltige Aufgabe, vor der die Masse zurückschreckt, sowohl Wähler als auch Nichtwähler und darin liegt wieder eine Gemeinsamkeit.

Wie willst Du ansetzen? Wo? Allein? Oder auch als Gruppe von 10 Mann?

elljott

geschrieben: 12.09.2005, 16:21 | sollte gelöscht werden?

Michael Laudahn antwortet:
Na gut - aber treib's hier nicht zu weit (ungebetene mitleser)... Also an einem aufstand ähnlich '89 wird wohl nichts vorbeiführen. Bekanntlich entwickelte der sich auch über mindestens monate hinweg. Eine ähnliche entwicklung wäre aufzugleisen und zu fördern. Gleichzeitig ist ein neues modell auszuarbeiten, wie am tag T echte D & R zu implementieren sind - also ohne politisch-juristischen komplex, der seine chance gehabt und verspielt hat. Ich kann das, was die politik betrifft, nicht, aber einschlägige wissenschaftler müssten helfen können - also uni-bekannte kontaktieren. Eines glaube ich dazu aber sagen zu können: Unsere nachbarn (ich denke vor allem an die verwandten 'deutschen', 'holländischen' und skandinavier) schauen allmählich besorgt nach hier. Die sind verständlicherweise an einem stabilen, ihnen ähnlicheren Deutschland interessiert. Kräfte, die dafür eine bessere gewähr bieten als die gegenwärtigen, könnten möglicherweise mit unterstützung rechnen. Ich spreche mehrere von deren sprachen und weiss, dass dies für den kontakt nach da sehr vorteilhaft sein kann. Was die justiz angeht, habe ich eine reihe ideen, basierend auf den eigenen erfahrungen. Die will ich hier aber nicht diskutieren. Und natürlich müssen die protagonisten des politisch-juristischen komplexes am tag T 'durch die bevölkerung' verhaftet werden (siehe stasi-besetzungen seinerzeit), damit von ihnen keine gefahr mehr ausgehen kann und sie später zur rechenschaft gezogen werden können. Generell denke ich, dass ein solches vorhaben natürlich ein erhebliches risiko darstellt, für alle involvierten, und eine garantie für ein besseres danach nicht übernommen werden kann. Nur: Was ist die alternative? Weiter im bisherigen stil ?!?

geschrieben: 12.09.2005, 16:42 | sollte gelöscht werden?

Michael Laudahn antwortet:
PS: Natürlich könnte man versuchen, die erwünschten verhaltensmuster des
poju-komplexes bereits während der demonstrationsfase im angestrebten sinn zu beeinflussen. Sollten die betreffenden noch rechtzeitig zur einsicht kommen und die erwünschten änderungen ermöglichen, bräuchte es ja nicht zum äussersten zu kommen.

geschrieben: 12.09.2005, 16:49 | sollte gelöscht werden?

Michael Laudahn antwortet:
PS 2: Zwar ist es dafür noch zu früh, aber weil wir grade so in stimmung sind, es so gut passt: Wir wissen, dass sich unsere staatlichen täter stets mit der angeblichen rechtmässigkeit ihrer handlungsweisen herausreden. Kann man daraus schliessen, dass das juristische system in seiner heutigen form verkehrt ist - ähnlich wie 'der islam die verkehrte religion' sein kann? Ich plädiere zu gegebener zeit - also nach installation des nachfolgesystems - für eine umfassende entjurifizierung, analog zur seinerzeitigen entnazifizierung, wobei man sich an der orientieren kann (z b die fünf klassen hauptschuldige / belastete / minderbelastete / mitläufer / entlastete).

geschrieben: 12.09.2005, 17:00 | sollte gelöscht werden?

Elljott antwortet: Es mag enttäuschend sein, aber die Warscheinlichkeinten in betracht ziehend, ist eine Revolte analog 1989 unmöglich.
Als Beispiel:
Ich hab mal selbst an unserer Fachhochschule "revoltiert", als seitens des Studentenrates ein zwangsfinanziertes Bahnticket eingeführt wurde. Alle Wahlberechtigten wurden damals per e-mail an ein seitens der Hochschule automatisch eingerichtetes e-mail-account informiert, welches in Zeiten der Freemaildienste nur nur knapp die Hälfte der Studenten nutzte. Nachher wurde mit einer Abstimmungsbeteiligung von knapp 55% und davon 60% der Stimmen das Ticket eingeführt. Proteste wurden abgeschmettert. Ich forderte öffentlich ein Studentenbegehren nach Neuabstimmung und brieflicher Information an ALLE Studenten. Eine Unterschriftenaktion wurde geplant, aber leider tat das Zwangsticket nur einem Bruchteil der Studenten genug weh, um mein Vorhaben zu unterstützen.
In Gesammtdeutschland ist die Situation m.E. vergleichbar. Wir sind keine Fanzosen, die zur Not streiken bis zum Umfallen. Es wird also noch ein wenig gähren müssen, erst dann wird vergleichbares zu 89 möglich sein.

Ich bleibe vorher besser Optimist und wähle, weil da fliesst weniger unschuldiges Blut, falls es doch eine Veränderung gibt.

elljott

geschrieben: 12.09.2005, 17:01 | sollte gelöscht werden?

Michael Laudahn antwortet:
Elljott: Denkbar dass du recht hast und der leidensdruck noch zunehmen muss, bevor wir wieder reif werden (statt für die insel) für monatelange montagsdemonstrationen, um die nötigen änderungen zu erzwingen - und notfalls mit gewalt gegen die schein-legalen, in wahrheit schwerkriminellen darsteller in politik und justiz. Nur - siehe faden 6042 17.09 h: Es kann nicht schaden bereits jetzt zu versuchen kontakte aufzubauen, zu erweitern und zu pflegen. Dann kann man sich bereits auf vorhandenes stützen, wenn die situation allmählich reif wird.

geschrieben: 12.09.2005, 17:17 | sollte gelöscht werden?

Michael Laudahn antwortet:
Nochmal Elljott und alle anderen, die sich angesprochen fühlen: Ich meine es mit meinen aktivitäten absolut ernst, siehe auch meine internet-seiten (via Google). Wenn ich eine frage an mich von einem von euch nicht sehe (bin nicht '24/7'...) oder kontakt-interese nach ende des forum besteht, könnt ihr mich auch da drüber erreichen (adresse auf seite acht).

geschrieben: 12.09.2005, 17:26 | sollte gelöscht werden?

conrad antwortet: Ich denke folgendes: man bekommt die Umstände nicht auf einen Schlag weg, das ist ein Prozeß; einen realen Aufstand sehe ich nicht im Bereich der Möglichkeiten (und ob das gut wäre, ist auch dahingestellt, es gibt immer Kräfte die vom Chaos profitieren, das muß ja nicht sein). Die Parteien mit ihren Seilschaften sind ein großer teil des Übels, ebenso wie die Lobby-Gruppen. An die Lobby-Gruppen kommt man nicht direkt ran, aber die Parteien müssen als erstes entmachtet werden, wenn auch nur ein Stückchen. Dazu bedarf es nur einer Sache: nicht wählen! Auch wenn man Angst hat, sich damit ins eigene Fleisch, es muß doch m.E. erstmal darum gehen, offenzulegen, daß sich die Mehrheit der Bevölkerung eben nicht von Partei X oder Partei Y (=oder einer Koalition von beiden!) angemessen vertreten fühlt. Und wenn das klar ist, verlieren mit solche - mit relativen Minderheiten gewählten - Parteien schon mal ihr Legitimations-Deckmäntelchen. Der nächste Schritt ist die Einführung des 'Ich kann keiner der Parteien meine Stimme geben'-Feldes auf dem Wahlschein, gemeinsam mit einem Mindest-Prozentsatz für die Gültigkeit einer (Landtags-, Bundestags-)Wahl. So. Dann müßten die lieben Parteien nämlich schon mal mehr zittern und könnten sich nicht nur in einfachen Rechenspielchen ergehen. Weitere Schritte wären dann basisdemokratische Abstimmungen zu speziellen Themen wie damals der EUR-Einführung, diese Themen müßten von einer unabhängigen Kommision des Bundestages erarbeitet und vorgeschlagen werden, zum Beispiel. Und wenn sowas erstmal eingeführt ist, ist auch ein Weg für mehr Kontrolle der politischen Prozesse gebahnt. Da kann dann auch mehr Transparenz in der politischen Verantwortlichkeit (Haftungsgesetz) oder verschlankung des föderalen/Behörden-Apparates oder eine Reform von Justiz bei herauskommen. Aber man brauhct für alles das eine rechtliche (wie auch immer) Grundlage. Und diese ist festzustellen. Genauso wie eine Regierung den Notstand ausrufen kann, müssen auch Bürger in der Lage sein, ihre verbrieften Rechte auf anständige politische Vertretung schützen zu können.
Spinnerei?

geschrieben: 12.09.2005, 17:26 | sollte gelöscht werden?

Michael Laudahn antwortet:
Nein Conrad, klingt hervorragend. Nur muss bei alledem sichergestellt sein, dass die bürger 'angemessen' (und das kann nur heissen: entscheidend) beteiligt werden, durch nur ihrer überzeugung folgende, unkorrumpierbare persönlichkeiten aus ihrer mitte.

geschrieben: 12.09.2005, 17:31 | sollte gelöscht werden?

conrad antwortet: Tja... wen soll man da denn ('lasset die Wähler zu mir kommen') hinstellen/aussuchen? Das wird ja schwierig. Nein, ich denke, der Weg kann nur über eine öffentliche Generaldebatte á la: 'Brauchen wir/wollen wir diese Form von Parteien- und Lobby-Demokratie überhaupt?' führen, und das Thema hat in den Medien genauso lang und breit behandelt zu werden wie jede einzelne Politiker-Visage mit ihren Propaganda-Sprüchen. Eben auf BILD-Zeitungs-Niveau, damit auch der letzte merkt: hier soll was Neues anfangen.
Sind erst einmal solche Ideen präsent, werden sie von selbst weitergesponnen und verfeinert. Das ist dann auch die Garantie dafür, daß ausgewählten (Übergangs-)vertretern des Volkes auch entsprechend auf die Finger geschaut wird. Sind sie koscher, ist ja alles ok. Wenn nicht, wird schon gejault werden.

geschrieben: 12.09.2005, 17:46 | sollte gelöscht werden?

Michael Laudahn antwortet:
Conrad: Ergo wieder kontakte mit engagierten wissenschaftlern, aber eben auch medienleuten. Also fangt an zu reden, mit allen und jedem, und besonders an den hochschulen, und macht weiter, jeden tag !!! Wenn ich hinkommen könnte, würde ich es selber machen, aber derzeit kann ich noch nicht. Hier in der Schweiz als 'ausländer' hat das keinen sinn, nicht zuletzt weil die offiziellen dann angst kriegen, ich würde womöglich ihr eigenes system in gefahr bringen (das ja eben auch nicht so grundlegend anders ist, wie die erfahrungen der letzten jahre überdeutlich gezeigt haben).

geschrieben: 12.09.2005, 17:53 | sollte gelöscht werden?

conrad antwortet: Zu den Wissenschaftlern habe ich eher weniger Vertrauen. Ich sage Dir auch warum: die sind in ebensolchen Konkurrenz-Strukturen verfangen wie Politiker oder andere Interessengruppen. Ein Beispiel, und zwar bitte NUR für das verfangen-sein: selbst wenn etwas daran wäre, wird sich kein Wissenschaftler, der etwas auf sich hält (=der noch weiterhin ein internationales Renommeé genießen will), mit solchen Themen wie UFOs auseinandersetzen. In der Wissenschaft ist das ein Totschlag-Argument, ähnlich wie hier im Forum 'Nicht-Wählen und Rechte Parteien damit fördern'... Die Wissenschaft ist nicht 'frei'. Wissenschaftler baruchen Mittel, und wer die vergibt hat das sagen. Das war schon zu Zeiten von Kepler so. Was die Hochschulen anbelangt, da habe ich ähnliche Erfahrung wie elljott(=durch die Studentenschaft verschenkte Chancen im Bildungssektor). Es geht beim Studieren nur den wenigsten darum, irgend etwas FÜR ALLE zu verbessern. Es ghet vor allem darum, DIE EIGENEN Chancen zu verbessern. Das sind die berühmt-berüchtigten 'Netzwerke (=neudeutsch 'networking'), in denen sich Akademiker mit ebensolchen zur Erhaltung und Erweiterung ihrer Pfründe verbünden; also ganz normal 'Gschaftlhuberei', nur etwas flotter ausgedrückt und heutzutage bei knäpplichen Angeboten auf dem Arbeistmarkt auch für jene, mit positiven, weil 'aktiven' Vorzeichen versehen. Alles Humbug. Die Menschen, die was kapieren und sich in Bewegung setzen müssen, sind die, die die Zeche zahlen: Arbeiter und Angestellte, kleine Selbständige. Die müssen Mut fassen, daß sie selbst das Ruder herumreißen können, ohne dazwischengeschaltete Phrasendrescher im teuren Anzug.
Wenn für eine Idee die Zeit gekommen ist, setzt sie sich auch durch. Realistisch gesehen ist es hier noch nicht 'soweit'.
Jeder Tag aber, wo es später wird, ist ein Tag zu spät...

geschrieben: 12.09.2005, 18:25 | sollte gelöscht werden?

ossi antwortet: @conrad

du hast ja zu großem teil recht... aber...
"gute ideen" gibts schon lange und sie haben sich bis heute nicht durchgesetzt, weil die "masse" der "kapierenden" nur ein kleiner teil der bevölkerung ist. ich unterstelle auch einem teil der politiker (Partei egal), dass sie aus idealismus in die politik gegangen sind und nicht des geldes oder der macht wegen.

die frage ist doch: wie komme ich in dieser gesellschaft zu "der" entscheidungsgewalt, die ich brauche, um etwas in die richtige (sachlich vernünftige, sozial objektive) richtung zu bewegen, ohne mein "ich" und "gewissen" zu verlieren.
(wer ne antwort hat, wird bundeskanzler)

ich glaube, dass dieses land im derzeitigen status weder regier- noch reformierbar ist.
die juristischen systeme sind über viele jahre perfekt ausgeklügelt worden, so dass minderheiten wie die "kapierenden" letztlich keine chance besitzen etwas zu ändern. (es soll in extremfällen schon fallschirmabstürze gegeben haben)
warum haben wir nicht längst andere wahl- und abstimmungsgesetze? - weil die, die sie machen sie nicht wollen.

folglich bleibt also nur: das system legal ausnutzen - und das passiert hierzulande tag für tag - leider...

und deswegen vergeht auch tag für tag wo es später wird.

p.s. eine chance haben die "kapierenden": sie sollten einen souveränen staat gründen, dann bekommt das wort demokratie neue bedeutung. leider braucht man dazu "etwas" land, was zumindest bis zur eroberung des mars schwierig sein dürfte.

geschrieben: 12.09.2005, 19:33 | sollte gelöscht werden?

conrad antwortet: Wie gesagt, ich kann mir eine den Systemregeln angepaßte (=und damit akzeptable/durchführbare) Vorgehensweise im Prinzip nur so denken:
1.) möglichst niedrige Wahlbeteiligung
2.) breit angelegte Diskussion über die Ursachen.
Natürlich ist mir klar, daß der Mensch (Wähler) ein Gewohnheitstier ist und Angst hat, er würde 'auch noch das letzte Bißchen Mitsprachrecht' aufgeben, wenn er/sie nicht wählt. Wie man hier ja allerorten lesen kann. Aber erstens ist das m.E. nicht zu Ende gedacht, und zweitens muß man ja auch immer sehen, was daraus folgen soll. Einfach nur 'nicht-wählen' ist natürlich dämlich; da sollte schon eine Folge-Überlegung enthalten sein. Jedenfalls, was das heftigst und ängstlichst verteidigte (vermeintlich) letzte 'demokratische' Mitspracherecht des Kreuzchenmachens anbetrifft, so wie diese immer noch als Popanz (=erinnert mich ja irgendwie an heidnische Prozessionen) hochgehaltene Wahlmöglichkeit verteidigt wird, haben Politiker und Interessenverbände doch wirklich ganze Arbeit geleistet. Der Wähler murrt, macht aber doch am Ende seine Kreuzchen und das wars. Er bestätigt das (Wahl-)System, hat wieder mal den gleichen Leuten (=andere Köpfe, das selbe Vorgehen) die Verantwortung übertragen und wieder geht alles OHNE WEITERE Einflußmöglichkeiten 4 Jahre lang von vorne los.
Wie viele Wahlperioden muß das eigentlich noch so laufen, bis diejenigen, die am Ende immer (negativ) Betroffen sind, sich mal einen Gedanken mehr darüber machen?
Aber so ist das nunmal einer Medien-Demokratie: der durchschnittliche Wähler hat eine Aufmerksamkeitsspanne von fünf Minuten und ÜBERHAUPT GAR KEIN Langzeitgedächtnis... da reicht es doch schon wieder für ein paar Prozent mehr, wenn Politiker X einen bestimmten Ausspruch macht oder Politikerin Y besser aussieht und auch mal lächelt.Wer so bescheuert ist und sich von sowas beeinflussen läßt, hat eben genau die Zustände, die wir haben. Leider halten sich die meisten Menschen ja an dieser Stelle für besonders schlau und entgegnen, wenn man sie daraufhin anspricht: 'Jaja, das weiß ich doch auch, daß das alles nur Schau ist'. Aber da irren die meisten. Auch wenn sie es wissen, die Bilder vom sympatischen Politiker bleiben eben doch im Unterbewußtsein kleben. Das ist selbstverständlich psychologisch alles wohlüberlegt, warum sonst sind unsere Repräsentanten andauernd in der Glotze, auch wenn sie nichts (neues) zu sagen haben? Weil sie genau das wissen und ihre Medienberater regelmäßig daraufhin die Einschaltquoten analysieren. Da steht ein nicht gerade kleiner Apparat mit vielen Arbeitsplätzen dahinter, den Wähler auf 'demokratische' Art zu beeinflussen. Wäre die Anzahl der Polit-Talkshows wesentlich geringer, bliebe den Damen und Herren nur, wie früher, die Kultur der Streitgespräche im Bundestag (=und deren Abdruck in der Presse). Aber das ist ja unpraktisch, wenn die Mehrheit der Wähler sich tatsächlich mit längeren Überlegungen auseinandersetzen müßte, da könnte man ja tatsächlich ins Denken kommen. Und das ist unbequem, sowohl für den, der Argumentationen dann erstmal nachvollziehen muß, als auch für den Politiker, es könnte ja sein, der Leser/Hörer fängt tatsächlich an zu begreifen, WAS da immer alles so erzählt wird (=würde also tatsächlich politisch 'mündig'). Und mal ehrlich: einen politisch mündigen Wähler, den will doch keiner. Die meisten Wähler sind zu bequem und in ihrer Bequemlichkeit sind sie ja auch prima zu steuern (argumentative Redundanzen bitte ich zu entschuldigen). Deswegen klappt es ja auch meistens so schön: Wähler gut - Nichtwähler böse, wer nicht wählt, soll die Klappe halten, etcetera. Eben alles systemkonform. Wenn man da nicht ausbricht, KANN es ja auch nicht besser werden.
Aber wie gesagt, ich wiederhole mich...

geschrieben: 13.09.2005, 07:44 | sollte gelöscht werden?

pV antwortet: "2.) breit angelegte Diskussion über die Ursachen."
Dazu sollten wir uns im Klaren sein: die Wahl wird im Kern deswegen abgelehnt, weil die Parteien grundrechtswidrige Gesetze installiert haben, die aus dem Rechtsraum zu entfernen sind.
Der Unmut über derartige Gesetze wird leider immer wieder viel zu sehr personalisiert. Doch die Täter sind alle Parlamentarier, die derartige Gesetze verabschiedet haben oder bestehen lassen! Genau deswegen gibts nichts zu wählen. Es gibt keine einzige Partei, die mit öffentl. Mitteln institutionalisierte und grundrechtlich verbotene Zwangsarbeit zugunsten von Privatpersonen abstellen will. Dies erfordert eine userzentrierte aktive Wertschöpfungspolitik, für Nichteigner also anstatt Eigner-: User-Kapitalismus. Doch das ist politisch nicht gewollt.
Letztlich machen sich die Gesetzgebungstäter strafbar, weil Zwangsarbeit verboten ist.
Wer keinen Betrieb eignet, ist damit keineswegs ein Eignerinstrument. Im Rechtsraum darf ihn nichts dazu deklarieren bzw. vorsehen!
Wertschöpfung bedingt für Nichteigner keine Eigner, sondern user value - also userzentriert vernetzungsoptimierte high tech Konglomerate. Rasant zunehmende Rationalisierungseffizienz ist damit auf immer breiter gestreute Schultern zu verteilen. Es gibt schier unendlich viel zu tun, wozu es gar nicht genug immer bessere Maschinen geben kann!

geschrieben: 13.09.2005, 07:55 | sollte gelöscht werden?

conrad antwortet: @ ossi:
"warum haben wir nicht längst andere wahl- und abstimmungsgesetze? - weil die, die sie machen sie nicht wollen."
Sehr richtig! Ein Punkt, den man nicht oft genug herausstellen kann! Sie würden nämlich Legitimation (=Einfluß/Steuerungsmöglichkeiten ) für IHRE subjektiven Interessen verlieren.
Das subjektive Interesse eines VOLKSvertreters hat aber NUR in seiner Absicherung zu liegen, und für die ist mehr als ausreichend gesorgt, das steht genau dafür schon im GG. Alle anderen Interessen, die er zu verfolgen hat, dürfen nur die seiner Wähler sein. Und wenn er/sie die für die Interessen von Wenigen um-deutet, dann nimmt er seine Aufgabe nicht so wahr, wie er es GESCHWOREN hat!! PUNKT! Also brauchen wir mehr Kontrolle und mehr Transparenz, um die Jungs und Mädels wieder in die Spur zu kriegen. Aber dafür muß man schon mehr tun als nur zu wählen.

geschrieben: 13.09.2005, 08:05 | sollte gelöscht werden?

conrad antwortet: @ pV, @ alle:
Ich wiederhole nochmal:
Genauso wie eine Regierung den Notstand ausrufen kann, müssen auch Bürger in der Lage sein, ihre verbrieften Rechte auf anständige politische Vertretung schützen zu können.
Diese Rechtslage ist festzustellen.

geschrieben: 13.09.2005, 08:11 | sollte gelöscht werden?

pV antwortet: "Diese Rechtslage ist festzustellen."
Und zwar von den Verfassungsschützern! Die hätten längst verbotene Zwangsarbeitsgesetze entsorgen müssen!

geschrieben: 13.09.2005, 11:07 | sollte gelöscht werden?

Michael Laudahn antwortet: Conrad u a: Bin grade zurück und sehe deine/eure beiträge ab gestern 18.25 h. Richtig und interessant, was du sagst. Muss meine eigenen ansätze wohl nochmal überdenken. Bei den wissenschaftlern schwebte mir immer (noch) ein 'alternativer nobelpreis' vor, für diejenigen die die bestandteile der (weltweiten) auswegstrategie erarbeiten und bei der durchsetzung entscheidend helfen. Nur: Wer soll den stiften?! Auf der anderen seite: Es gibt doch wohl genügend superreiche mit eigenem nachwuchs UND verstand im kopf, die sich auch anfangen gedanken über den zustand der erde zu machen (es geht jetzt also nicht nur um Deutschland). Früher oder später werden die zustände so sein, dass es ein eigenes insel-refugium in der Karibik nicht mehr bringt, weil das dann auch abgesoffen sein wird - und der Mars wird bis dahin noch nicht 'terra-formiert' sein (wozu auch? um dann auch den in eine müllkippe zu verwandeln?). Also müssten doch auch DIE interesse an einem kurswechsel haben? Allerdings besteht natürlich die gefahr, dass bei denen solche diskussionen längst im hintergrund laufen, und wieder ohne beteiligung der bevölkerung, weil auch ein möglicher neuer kurs wieder zu lasten der allgemeinheit gehen soll.

geschrieben: 13.09.2005, 12:56 | sollte gelöscht werden?

Michael Laudahn antwortet:
Also zusammengefasst müsste die strategie dann etwa so lauten: mit 'allen und jedem' täglich über das tema reden und die interessierteren versuchen 'organisatorich zu erfassen'. Wenn ein gewisses minimum beieinander ist, anfangen mit 'montagsdemos', bei denen auf spruchbändern die entsprechenden forderungen aufgestellt werden. Aus deren ergebnis ergibt sich dann das weitere vorgehen. Oder?!

geschrieben: 13.09.2005, 13:23 | sollte gelöscht werden?

conrad antwortet: Hab´dich nicht vergessen, Micha.
Hmm, 'organisatorisch erfassen'... Die sytemkonformste Möglichkeit wäre ja ein Volksbegehren...
Als viel viel wichtiger sehe ich es allerdings, die politischen Lügen konsequent aufzudecken, die falschen Rechnungen, die nicht tauglichen Modelle, wo sie was verschweigen - da gibt es genügned Menschen, die sehr viel Detailwissen haben und dieses zur Transparenz beitragen könnten. Nicht jeder, der z.B. in einer Behörde sitzt, ist ja auch ein A*sch. Viele schieben doch genau den Frust, daß sie Dinge/Mauscheleien/Lügen nicht öffentlich machen dürfen... denen kann man doch Möglichkeiten bieten....
Ich gehe immer davon aus, daß es eine große Anzahl von Menschen gibt, die durchaus ihren Beitrag zur Verbessereung der Umstände leisten würden(und auch können!), auch solche, von denen man es erst einmal nicht glaubt!

geschrieben: 13.09.2005, 15:22 | sollte gelöscht werden?

Michael Laudahn antwortet: Conrad: Also könnte/sollte man meine internet-seite ('weltverbesserer/world improver') entsprechend umgestalten, um ein forum als ausgangspunkt zu bekommen?

NOCHMAL einladung an alle ernsten interessenten: Dieses forum wird wohl in einigen tagen dicht machen und damit die kontaktmöglichkeit verlorengehen. Denkt an meine seiten (meinen namen bei Google, dann unter den ersten zehn) und die adresse auf seite acht!

geschrieben: 13.09.2005, 15:33 | sollte gelöscht werden?

conrad antwortet: Ja Micha. Das wäre eine gute Sache (=dann darfst Du auch selbst mal löschen *Scherz*).

geschrieben: 13.09.2005, 15:39 | sollte gelöscht werden?

Michael Laudahn antwortet:
Conrad, was hältst du davon mich nach dem 18. direkt zu kontaktieren - admin at 'meine weltverbesserer-domäne', oder auch laudahn2002 at yahoo punkt se, damit wir konkreter werden können? Andere möglichkeit: fax CH ZH 274 2845 (internet-basiert) oder notfalls GSM CH 79 474 3029 (SMS - nicht täglich). Falls alle stricke reissen: PF 6929, CH-8050. Bin auch kein so ein internet-fachman, sodass ich immer wieder fachliche stütze bräuchte (die ich teilweise auch hier habe). Aber ich bin lern-willig und auch (noch einigermassen) -fähig. Das siehst du auch daran dass ich vor ein paar jahren keinerlei EDV-kenntnisse hatte und heute z t sogar eigene 'entwicklungen' mache, siehe fotos und film auf meiner internet-seite (auf 'inhalt' drücken, ganz nach unten - sprache egal - und die letzte datei).

geschrieben: 13.09.2005, 15:51 | sollte gelöscht werden?

Michael Laudahn antwortet: Fehlerkorrektur: Das PF ist 6829.

geschrieben: 13.09.2005, 15:52 | sollte gelöscht werden?

conrad antwortet: Ja.

geschrieben: 13.09.2005, 16:05 | sollte gelöscht werden?

Über ich-gehe-nicht-hin.de

Dies ist der Ort, an dem Sie der Welt sagen können, warum Sie bei der Bundestagswahl 2005 nicht wählen werden.

Mit diesem Projekt wollen wir niemanden dazu ermutigen, nicht zur Wahl zu gehen. Aber Jahrzehnte von nachlassender Wahlbeteiligung weisen darauf hin, dass sich mehr und mehr Menschen nicht mehr im politischen System wiederfinden. Um dieses Auseinanderdriften ein wenig besser zu verstehen, haben wir diese Seite aufgesetzt.

Wir werden auch nicht versuchen, Sie davon zu überzeugen, dass Wählen eine gute Sache ist. Wir können auch nicht versprechen, dass irgendwer zuhört, nur weil Sie ihre Gründe hier aufschreiben.

Das Einzige, was wir versprechen können ist, dass Sie hier erklären können, warum sie nicht zur Wahl gehen, statt gar keine Stimme zu haben. Sie müssen dabei nur tolerieren, dass andere Nutzer Ihre Begründungen kommentieren.

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