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ist eigentlich die falsche Einstellung.
Auch wenn mir sowohl das System, als auch die zur wahl stehenden Parteien nicht gefallen, so muss ich doch die bittere Pille schlucken und FÜR MICH wenigstens eine Gewichtung hinein interpretieren.
Eine Gewichtung, die zum Ziel hat, die für mich erträglichste Lösung zu finden- FÜR MICH - denn ICH MUSS wählen.
Tuze ich das nicht, laufe ich gefahr, dass ich mich einer Regierung zu unterwerfen habe, die diese Wertbemessung des Wortes Regierung eigentlich nicht verdient.
Also wähle ich (aus den eben geschilderten Beweggründen) die für mich am wenigsten kritische Masse, denn nur so kann ich beeinflussen, dass ich nicht zu denen gezählt werden muss, die Ihre Stimme (durch NICHTWAHL) den Falschen geschenkt haben.
Wenn nun wieder ein "Machtwechsel" statt findet, wird wieder Unruhe in dieses Volk und noch wichtiger in die sich gerade erholende Wirtschaft getragen.
Hier ist Stabilität angesagt.
Denn wenn mehrere Parteien allesamt nicht das richtige Konzept vorweisen ist es nicht interessant, einen Wechsel herbei zu fürhren.
Das bischen Konjunkturaufschwung, dass zu verzeichnen ist, wird durch einen Wechsel zerstört - eine weitere Legislaturperiode eines - zugegebenermassen ebenso falschen Regierungsziels - ist dabei immer noch nützlicher, denn es fördert die Stabilität der sich gerade mal wieder nach vorne orientierenden Wirtschaft.
Ich hoffe, ich habe mich nicht allzu umständlich ausgedrückt.
Einer der sioch nicht drückt zu wählen, sondern das geringere Übel
WÄHLT !
Sehen wir, was morgen passiert!
Viel Glück! an den Gewinner - denn wir alle werden die Verlierer sein.